Das Konzept des Hautschutzzentrums

Zur Sekundärprävention von Berufsdermatosen gehört in der Betreuung des einzelnen Versicherten

  • die ausführliche Erhebung der persönlichen Krankheitsgeschichte,

  • eine genaue Beurteilung der Gefährdungssituation am Arbeitsplatz,

  • ein an den Arbeitplatz angepasstes Hautschutzkonzept, z.B. geeignete Handschuhe und auf die Arbeitsstoffe abgestimmte Hautschutzpräparate,

  • die Erstellung eines persönlichen Hautschutzplanes,

  • die unkomplizierte und sofortige Versorgung mit der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung (PSA), sofern am Arbeitsplatz nicht vorhanden,

  • intensive individuelle Schulungen, Umsetzungskontrollen und Anpassungen der persönlichen Schutzausrüstung,

  • die Teilnahme an einem berufsspezifischen gesundheitspädagogischen Seminar,

  • Allergietestungen auf Inhaltsstoffe von Berufsstoffen, sofern diese Testungen nicht durch den behandelnden Hautarzt durchgeführt werden können,

  • die Kooperation mit dem Unfallversicherungsträger,

  • die Zusammenarbeit mit dem behandelnden Hautarzt, den der Versicherte parallel weiterhin konsultiert,

  • die Umsetzung  all dieser Maßnahmen in einer ambulanten Betreuung parallel zum Arbeitsprozess ohne Ausfallzeiten.