Die BK 5101 Haut

Die BK Haut - Nr. 5101  ist die am häufigsten angezeigte Berufskrankheit.

Die volkswirtschaftliche Kosten betragen geschätzte 1,8 Mill. Euro/Jahr (Öffnet internen Link im aktuellen FensterQuellen), wobei diese Zahl das Leid der Versicherten, ihre oft chronische und stark beeinträchtigende Belastung und die damit einhergehende berechtigte Sorge um Arbeitsplatz nicht widerspiegelt.

Wird eine solche Hauterkrankung frühzeitig erkannt und an den UV-Träger gemeldet, kann schnell interveniert werden. Die Meldung erfolgt meist durch einen niedergelassenen Hautarzt mittels Öffnet internen Link im aktuellen FensterHautarztbericht.

Management von Handekzemen

Zur Vergrößerung auf das Bild klicken. Quelle: Diepgen et al., JDDG 2009; 7 (Suppl 3): S1-S6

Beauftragung des Hautschutzzentrums

Das Hautschutzzentrum bietet für eine frühzeitige und sinnvolle Intervention ein umfangreiches Öffnet internen Link im aktuellen FensterKonzept zur sekundären Prävention innerhalb des Hautarztverfahrens an.

Die Berufsgenossenschaft wird das Hautschutzzentrum gegebenenfalls mit der Betreuung des Versicherten beauftragen.

In Abhängigkeit von persönlicher und Arbeitsplatzanamnese werden die Bausteine des Konzeptes eingesetzt; das Hautschutzzentrum bündelt die erforderlichen Kompetenzen und entlastet den behandelnden Hautarzt von zeitintensiven Aufgaben. Der behandelnde Hautarzt wird durch die beauftragende Berufsgenossenschaft über die eingeleiteten Maßnahmen informiert und um Führung der Therapie gebeten.

Kompetenz und Kooperation

Eine enge Kooperation von Versichertem, UV-Träger, Betriebsarzt, behandelnden Hautarzt und dem Hautschutzzentrum ist für den Erfolg unabdingbar. Der behandelnde Hautarzt führt weiterhin die Therapie und betreut deshalb den Versicherten parallel zum HSZ.

Das Verfahren im Hautschutzzentrum wird mit klarer Stellungnahme zu den Bewertungskriterien des UV-Trägers abgeschlossen.